Die Neuvertonung von The Beggar's Opera


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Die Deutsche Schule London hat James Olsen damit beauftragt, ein abendfüllendes Schul-Musiktheater zu komponieren, welches im Juni 2019 zum ersten Mal aufgeführt wird. Da den Überlieferungen zufolge John Gay im Jahre 1728 The Beggar’s Opera im Douglas House, dem heutigen Standort der Deutschen Schule London geschrieben und einstudiert hat, wird das Stück eine Neufassung sein, basierend auf Gays berühmter Vorlage, aber in die Neuzeit in Großbritannien versetzt. Das Orginalwerk von John Gay ist das wohl erste Musical der Musikgeschichte und wurde vor fast 100 Jahren von Kurt Weill und Bertolt Brecht als Grundlage für Die Dreigroschenoper verwendet.



James schreibt: „Die beißende Satire Gays im London des 18. Jahrhunderts ist komisch und zugleich ernst, und lässt sich erstaunlicherweise ganz leicht auf das London der heutigen Zeit übertragen. In meiner neuen Bearbeitung ist der Hehler und Diebe-Fänger Peachum der Besitzer einer berüchtigten Finanz-Dienstleistungsfirma der City of London, welche droht, ihre wirtschaftskriminellen Kunden den Behörden zu überstellen, wenn sie die überhöhten Rechnungen nicht begleichen. Der Dieb Macheath ist in der Neufassung Leiter eines anti-kapitalistischen Hacker-Kollektivs, der beabsichtigt, das „ganze System“ auf die Knie zu zwingen. Jedoch verbringt Macheath die meiste Zeit trinkend und in Gesellschaft von Mädchen, welche er auf Instagram kennen lernt. Wie auch in Gays Werk der „Autor“ als Bettler auf der Bühne erscheint (einer Art Brechtschen Verfremdungseffekts seiner Zeit voraus), so erscheint in meiner Oper ein Schlitzohr-Komponist aus Süd-London, der seine Stücke persönlich mit einem weißen Transporter in der Hauptstadt verteilt.

Das Stück wird spezifisch den Gegebenheiten der Deutschen Schule London angepasst sein. Daran beteiligt sind die Theatergruppe, die Musical-AG, der Chor, das Orchester und die Trommel-AG, sowie der Grundschul-Chor.

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